Thomas Förster Trio | André de Cayres Septett
Für den 10.01.2026 kündigen sich großartige Künstler an. Die 21. Ausgabe der Konzertreihe Jazz ohne Stress steht ganz im Zeichen persönlicher Begegnung zwischen Menschen, Musikern und Freunden, die in langjähriger Verbindung stehen. All denen, die sich rückblickend an die Entstehung der Konzertreihe erinnern, wird der Name Thomas Förster mit Sicherheit im Gedächtnis geblieben sein. Besonders zu Beginn der Reihe vor etwa 18 Jahren war Thomas Förster fester Bestandteil der damaligen Besetzungen, die Jazz ohne Stress musikalisch geprägt haben. Jetzt ist er wieder zu Gast. Das Trio um den Pianisten aus Trossingen eröffnet den Abend und spielt Eigenkompositionen aus dem Album „Förster & Friends – At Home“, das 2025 erscheint. Die Hörer erwartet eine Mischung aus Smooth Jazz und Fusion, ein Mix aus polyrhythmischen Elementen bis zu lyrischen Melodiebögen, stets im Klangbild eingängiger Popmusik. Die Kompositionen von Thomas Förster fordern viel Interaktion zwischen den drei Musikern und lassen trotzdem jedem Einzelnen viel Raum zur Entfaltung. Die meisten Songs des Albums sind während der Corona Lockdown Zeit entstanden, daher auch der Titel „At home“. Mit der Besetzung Thomas Förster – Piano, Arpi Ketterl – Bass und Frank Denzinger – Schlagzeug freuen wir uns auf einen wunderbaren Auftakt in den Abend.
Mit einer Karriere von mehr als 36 Jahren und nachdem er an mehr als hundert Aufnahmen mitgewirkt und mit großen Namen der Musik aus Europa und Brasilien gespielt hat, veröffentlicht André Cayres sein erstes Solo Album mit eigenen Kompositionen und Arrangements. Das Album „Família“ enthält Werke, die er seiner Familie und seinen Freunden gewidmet hat und ebenso von diesen Menschen inspiriert sind. Den gleichnamigen Titel Famila widmet er seinem ältesten Sohn. Mit dem Titel Frevo no Coreto beschreibt er Kindheitserinnerungen an Blaskapellen, die in den Straßen seiner Heimatstadt spielten. Das Stück Salem o Planeta füllt den Raum mit kollektiver Improvisation bei der die Musiker die Umstände unserer Zeit wie ökologische Krisen, Kriege und Armut spiegeln. Verbunden mit Folklore-Rhythmen folgen die Kompositionen der brasilianischen Jazz-Tradition und entfalten, geprägt von Vokalise, melodische Lied-Qualität. Rhythmen wie Partido Alto, Samba, Frevo, Maracatu und Baião bilden die Grundlage für die Arrangements und Improvisationen. André brachte einige der großen brasilianischen Musiker zusammen, die in Europa leben, sowie die Sängerin Mara Minjoli, eine Deutsche mit kamerunischen Wurzeln, und den deutschen Posaunisten Thorsten Heitzmann, beide große Kenner der brasilianischen Musik. Mit der Besetzung um André de Cayres – Kontrabass/Ebass/ Gesang/ Kompositionen Arrangements, Mara Minjoli – Gesang, João Luis Nogueira – Akustische Gitarre, Mauro Martins – Drums/Perkussion, Rodolfo Neves – Trompete/Flügelhorn, Thorsten Heitzmann – Posaune und Marcio Tubino – Sax/Flöte/Gesang präsentiert Jazz ohne Stress erstmalig ein internationales Septett mit wunderbaren Einflüssen brasilianischer Lebenskultur.